Lernen Sie uns kennen

Cordula Frey Kummer   

 

 Waldpädagogin, seit 2003 als Gründerin in Grenchen dabei

 

einen Sohn,  Jahrgang 1998

 

Jede Woche freue ich mich darüber mit den Kindern losziehen zu dürfen, liegt ihnen doch das Element Natur zutiefst in der Seele. Schön, dass die Eltern ihnen die Gelegenheit bieten, diesen Ort regelmässig zu besuchen und auf diese Weise zu verinnerlichen.

Ich habe grossen Respekt vor ihren Ideen. Der Wald ist der Ort, wo alles Platz hat. Ohne äussere Ablenkungen sind die Kinder ganz Kind. 

Desirée Dubois

 

 Erzieherin, Waldpädagogin, seit 2010 in Grenchen dabei

 
zwei Töchter, Jahrgang 2005 und 2006

 

Ich wünsche mir, dass der Waldspielgruppe in Zukunft noch mehr Wertschätzung entgegengebracht wird, denn sie ist für die Kinder und ihre Entwicklung eine wirkliche Bereicherung.

Lasst Eure Kinder wieder "Kinder" sein! Und wenn Sie so richtig schmuddelig nach Hause kommen: Dann wisst Ihr, Sie haben Spass gehabt und sind glücklich!

Leitbild

Philosophie


Wir Leiterinnen der Waldspielgruppe sind uns bewusst, dass wir durch die äusseren Einflüsse besonders gefordert sind. Die Kinder werden mit unserer inneren Stärke und Ruhe  begleitet. Wir unterstützen die Kinder in ihren Fähigkeiten und fördern dadurch das Selbstwertgefühl der Kinder. „Hilf mir, es selbst zu tun“. 
Wir verkörpern Wärme und Sicherheit, auch bei anspruchsvollen Wetterverhältnissen. Wir erlernen den Kindern die Einhaltung der Regeln im Moment.

Wir sind uns über unseren Status als Vorbilder bewusst und verhalten uns danach.




Klarheit und Bestimmtheit in unseren Aussagen ist uns ebensowichtig wie das Gespür, wann ein Kind Nähe oder aber Abstand braucht. 

Das freie Spiel hat in unserer Waldspielgruppe einen grossen Stellenwert.

Als Stützpfeiler für die Kinder führen wir folgende Rituale durch:

 

-       Begrüssungskreis mit den Eltern

-       Ballon mit Kindern in der Mitte, welche ein Tier spielen möchten

-       Zwischenhalt mit Sprüchli beim „Zickzack-Bänkli“

-       Gemeinsames Kreisspiel, resp. Sprüchli, Liedli mit Bewegungen

-       Geschichte (wenn es die Temperatur erlaubt)

-       Znüni

-       Abschlusskreis mit Liedli

-       Zwischenhalt mit Sprüchli beim „Zickzack-Bänkli“

 

Wir bieten den Kindern nur wenig von aussen zugeführtes Material an, sondern leiten sie dazu an, sich mit den bestehenden Waldmaterialien zu beschäftigen. Um die erste Zeit der Ablösung etwas zu vereinfachen, stellen wir zum Beispiel Lehm und Seile zur Verfügung.

Erst in einer 2. Phase, etwa im Frühjahr, sind Sägen, Handbohrer, Lupen zum Werken, Experimentieren und Entdecken eine willkommene und begehrte Zugabe.

Die Bewegung ist insbesondere in den kalten Wintermonaten sehr wichtig.

Durch Spiele und Waldspaziergänge halten wir die Kinder dazu an, sich zu bewegen und erleben dadurch mit ihnen auch den weiteren Umkreis um den Spielgruppenplatz.

Das Erzählen von Geschichten erweitert den Wortschatz, die Aufnahmefähigkeit und das Gemeinschaftsgefühl.

 

 Basteln, im Sinne der Herstellung eines "Werkes" wird nur einmal im Jahr, nämlich vor Ende des Schuljahres geplant.